Vergessene-Heimat
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Wissembourg 2016

Im goldenen Oktober war ich im Elass / Pfälzer Wald und an der Pfälzer Weinstrasse.

 

In der Nähe liegt auch der Westwall und auch ua die Ortsgemeinde Steinfeld, die in einer Schlacht 1945 zu 90% zerstört wurden. Diese Ziele werden in einer der nächsten Reisen in Angriff genommen.

 

Diese Tour ist eine Mischung aus Lost Places und historischer Altstadt.

 

Vieles lässt sich nicht voneinander trennen und macht die Stadt so spannend, denn man entdeckt immer wieder was neues.

 

Die Nähe zur Pfälzer Weinstrasse und den dortigen Touristentouren zur Weinverköstigung führt auch einige Touristen in diese Kleinstadt, das der eine oder andere Wissembourger schon davon genervt ist und wie ihr später in den Bildern auch sehen werdet, entsprechende Hinweisschilder angebracht haben.

 

Auch Gartenfreunde kommen hier auf ihre Kosten, hier gibt es sehr schöne Gärten und Vorgärten.

Die warmen Temperaturen die nicht nur der Wein liebt, lassen hier die Blumen früher und im Herbst länger blühen und auch exotische Pflanzen  wie Bananenpflanzen oder regionaler Tabakanbau gibt es.

Charakteristisch ist dort für die Sandsteinregion der rötliche Farbton, der einen auf Schritt und Tritt verfolgt, denn wenn man eins dort sieht dann ist es sehr viel Sandstein.

 

 

Wissembourg (deutsch Weißenburg, im lokalen südpfälzischen Dialekt Weisseburch[1]) ist eine französische Stadt mit 7757 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im elsässischen Département Bas-Rhin in der Region Grand Est.

Die Stadt Weißenburg ist Hauptort (chef-lieu) des gleichnamigen Kantons und auch Mitglied und Sitz des Gemeindeverbandes Communauté de communes du Pays de Wissembourg.

 

 

Die Stadt liegt am Fluss Lauter, an jener Stelle der deutsch-französischen Grenze, an der die Rheinebene in den Pfälzerwald bzw. die Vogesen übergeht. Auf deutscher Seite liegt ihr gegenüber die Gemeinde Schweigen-Rechtenbach (Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Landkreis Südliche Weinstraße).

 

 

Die Stadt Weißenburg entwickelte sich aus einer stetig wachsenden Ansiedlung um ein im 7. Jahrhundert gegründetes Kloster. Von 1306 bis 1697 war sie Reichsstadt. Sie gehörte zum 1354 gegründeten Zehnstädtebund elsässischer Reichsstädte. 1522 wurde die Reformation durch Heinrich Motherer, Pfarrer der Johanneskirche, und Martin Bucer eingeführt.

 

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wissembourg

 

Nach dem Westfälischen Frieden 1648 kamen große Teile des Elsass unter französische Herrschaft, ferner wurde Frankreich die Landvogtei über den elsässischen Zehnstädtebund zugesprochen. Jedoch entsandten diese weiterhin ihre Vertreter zum immerwährenden Reichstag nach Regensburg. Mit seiner Reunionspolitik ließ Ludwig XIV. in den Jahren 1673 und 1674 die zehn Städte erobern, ihre Befestigungen schleifen und unterstellte sie der französischen Provinzialverwaltung. Der Frieden von Nimwegen 1679 bestätigte den Verlust des reichsunmittelbaren Status der zehn Städte und besiegelte das Ende der Dekapolis. So gehörten Weißenburg, das pfälzische Landau, ebenso wie das gesamte Elsass ab 1680 zu Frankreich.

 

Mit der Französischen Revolution erfolgte die Einbindung in das moderne Verwaltungs- und Rechtssystem des Landes. Die Stadt Weißenburg war von 1800 bis 2014 Sitz der Unterpräfektur (Sous-préfecture) des Arrondissements Wissembourg im Département Bas-Rhin, bzw der deutschen Kreisdirektion. Seit 1800 ist die Stadt Kantonshauptort, der Kanton wurde im Januar 2015 von 13 auf 44 Gemeinden erweitert.

 

Die heutigen Ortsteile Altenstadt und Weiler waren nach dem Wiener Kongress zunächst pfälzische Gemeinden im Kanton Bergzabern. Am 5. Juli 1825 wurden sie in der Grenzkonvention zwischen Bayern und Frankreich zusammen mit Ober- und Niedersteinbach von Bayern an Frankreich abgetreten.[3] Weißenburg wurde 1816 Grenzort zur bayerischen Pfalz, zu der seit 1815 auch wieder Landau gehörte.

Am 4. August 1870 besiegten in der Schlacht bei Weißenburg preußische Truppen die Franzosen. Zwei gepflegte Denkmäler (eines für die französischen und eines für die deutschen Gefallenen) auf dem Geisberg, an der Straße Weißenburg–Riedseltz, gedenken der vielen Gefallenen. Weißenburger kämpften als Soldaten sowohl auf französischer als auch auf deutscher Seite.

 

Mit dem Frieden von Frankfurt wurden Weißenburg, das Elsass und Lothringen dem neu gegründeten deutschen Kaiserreich, angegliedert. Vom 28. Juni 1871 bis 1918 war die Stadt Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Die große Mehrheit der elsass-lothringischen Bevölkerung zeigte sich gegenüber der Annexion ablehnend. Im September 1871 wurde das Militärgouvernement aufgelöst und die deutsche Verwaltung aufgebaut. Weißenburg wurde Sitz einer Kreisdirektion. Das gute Verhältnis des Kreisdirektors Joseph Philipp von Stichaner zu den Bürgern und zur Frankreich treuen Führungsschicht des Kreises stellte im ganzen Elsass eine Ausnahme dar. Ende 1886 wurde Stichaner zum Bezirkspräsidenten in Straßburg ernannt.

 

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Stadt zusammen mit dem Elsass erneut Frankreich zugeschlagen, und im Zweiten Weltkrieg von 1940 bis 1944/1945 waren die Stadt und das Land vom Deutschen Reich annektiert. Im März 1945 wurden die Stadt und das Umland im Rahmen der Operation Undertone von US-Truppen erobert.

 

Seit 1945 gehört die Stadt wieder zu Frankreich. Um die Hoheit über den im Norden von Weißenburg in der Pfalz liegenden Mundatwald wurde bis 1990 verhandelt.

 

Heute führt eine offene Grenze zu Nachbarschaftshilfen bei Bränden und zur Zusammenarbeit des Notarztdienstes auf beiden Seiten. 1997 wurde die Maximiliansbahn zwischen Wissembourg und Winden in der Pfalz wieder eröffnet.

 

 

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wissembourg

Weißenburgs Altstadt ist noch teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sie ist nördlicher Ausgangspunkt der Romanischen Straße, die im Elsass durch Orte mit Baudenkmälern der Romanik führt. Hier sind es die Abteikirche St. Peter und Paul sowie in Altenstadt die Pfarrkirche aus dem 11./12. Jahrhundert.

Die Abteikirche Saints-Pierre-et-Paul (St. Peter und Paul) ist eine der größten Kirchen des Bas-Rhin außerhalb von Straßburg. Das vorwiegend gotische Gebäude weist noch einen romanischen Glockenturm vom Vorgängerbau (11. Jahrhundert) auf.

 

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wissembourg

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