Vergessene-Heimat
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Stadt der 15 Bunker

Grosse Teile der Luftwaffenführung im zweiten Weltkrieg sollte hier untergebracht werden zur Führung der Westoffensive.

Hier wurden verschiedene Prototypen an Bunkerbauten errichtet, die bis dahin noch nirgendwo in der Art und Weise gebaut wurden.

Es wurde auch darauf geachtet das sie völlig in dasd Stadtbild interieren , das sie nicht auffällig wirkten wie z.b das heute Bunkermuseum das in Form eines grossen alten Stadttores gebaut wurde.

Trotz grösser Geheimhaltung blieb den Engländern das bauliche treiben nicht verborgen und ab 1939 wurde in deutschsprachigen Sendungen die Bevölkerung des kleinen Städchens davor gewarnt an den Bunkern weiter zu bauen, denn sonst könnte es passieren das die Stadt zerstört werden würde. 

 

 

 

 

Weitere Infos findet ihr hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Bunker_in_Bad_Wildungen

 

Geschichtliches und historisches Bildmaterial

https://www.geschichtsspuren.de/forum/bad-wildungen-oberkommando-der-luftwaffe-t5264.html

 

Bildersets aus dem Jahr 1986

http://www.bunker-whv.de/klose/klosebadwildungen.html

 

 

Set 1 Rundbunker

 

Hierbei handelt es sich um 2 Rundbunker.

Einer der beiden Rundbunker wurde zu einem Theater privat umgebaut und noch heute genutzt.

Der zweite Bunker steht auf einem bewachten Privatgelände in unmittelbarer Nähe.

 

Set 2 Hochbunker

 

Mehrgeschossiger Hochbunker. 

Treppenanlange befand sich damals aussen am Gebäude.

Nichts spektakuläres aber eine besondere Anekdote gibt es hier.

Bei einem der wenigen Bombenangriffen auf diese Stadt, durchschlug eine Bombe die gesammte Treppenanlage des Bunkees und blieb unten am Treppenfudament liegen.

Dort wurde sie kurzerhand von einem KFZ Meister der in unmittelbarer Nähe seine Werkstattt hatte, mit seinem Werkzeug entschärft, so das keiner zu Schaden kam.

 

Set 3 Wohnhausbunker

 

Hinter dieser Fassade befindet sich ebenfalls ein Bunker.

In die Baulücke wurde ein Bunker gesetzt, der aber nicht vorne an der Strasse abschloss, sonder nach hinten verspringt.

In dem schmalen vorderen Teil wurde nun ein schmales Wohnhaus gebaut welches nur eine Tiefe von 1 Zimmer hatte. Von vorne sah es dann aus wie ein normales Wohnhaus.

 

Bis vor einiger Zeit war es noch Teil des Bunkerrundganges, aber der Besitzer möchte nun nichtmehr das es Bestandteil der Führungen ist und auch nicht mehr gezeigt wird.

 

Das breite Treppenhaus und der grosse Eingangsbereich lassen erahnen das es für mehr Leute gedacht ist als nur für die handvoll Bewohner.

 

Im Bunkermuseumset befindet sich eine alte Aufnahme des Bunkers ohne des Wohnvorbau

 

 

Set 4 Bunkermuseum

 

 

Dieser Hochbunker der heute auch ein kleines Bunkermuseum beinhaltet, hat die Form eines historischen Stadttores, das sollte sich auch in das historische Stadtbild einfügen und unauffällig sein.

 

Die Luftfilteranlage die in Teilen gezeigt wird, war nur in der Lage Luft auszutauschen und hatte keinerlei Filterfunktion für z.B Gasangriffe.

 

Im Rahmen der von der Stadt angebotenen Bunkerführungen kommt man in das kleine Bunkermuseum.

 

Das Bauschild LUZ BAU ist noch im Original erhalten.

 

Set 5 Rundbunker ( Partybunker)

 

Unweit der in Urbexer Kreisen bekannten Location Dr. Anna L befindet sich der Partybunker.

Partybunker deshalb weil sich dort lange Zeit drinnen Partylocations befanden.

 

Das besondere an diesem Prototypenbunker ist das er nicht wie die anderen Bunker eine Mausefalle war. Sprich wenn der Eingang zerstört war, das man dann in der Falle saß.

Diese Art von Bunker hatten 2  Ausgänge genau entgegengesetzt, was man schön auf der Bauzeichnung sehen konnte, die ich kurz einsehen durfte, aber nicht ablichten.

 

In den 1950er Jahren wurden noch eine kleinen Ladenpassage an den Bunker im damaligen Nachkriegsbaustil angefügt, der man heute das Alter auch schon ansieht, wie man auf dem Bild der Treppe unschwer sieht. 

 

Als Anekdote wird erzählt das der Architekt des Bunkers die Kriegswirren überlebt hat und wohl nach dem Krieg bei der Stadt angefragt hätte, ob er denn den Rundbunker zu Ende bauen dürf, da er ja noch nicht ganz fertiggestellt sei, was die Stadt aber wohl dankend ablehnte.

 

 

Abschluss

 

Einige Bunker sind bereits abgerissen worden oder stehen auf Privatgrund, bei anderen möchte man nicht den genauen Standort preisgeben da man nicht will das es Wallfahrtstätten werden.

Deswegen gibt es hier nur einen Teil der Bunker zu betrachten.

 

 

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